top of page
ZWISCHEN KAMERA,
PROJEKTEN & ALLTAG


Wenn Perfektionismus mehr Zeit frisst als Qualität bringt
Über Schnittentscheidungen, Zweifel und den Moment, in dem „gut genug“ wirklich gut ist Perfektionismus beginnt selten am Anfang eines Projekts. Er schleicht sich ein, wenn eigentlich schon alles da ist. Gerade bei Event- und Veranstaltungsproduktionen gibt es oft kein starres Drehbuch. Es gibt ein Konzept, eine grobe Vorstellung davon, was am Ende entstehen soll, aber keine Shotlist, die Sekunde für Sekunde vorgibt, welches Bild wann gezeigt wird. Der Kunde lässt mir bewusst
vor 1 Tag3 Min. Lesezeit


Fünf Fails, bei denen ich am liebsten im Boden versunken wäre
Was mir frühe Fehler beigebracht haben und warum sie heute Teil meiner Professionalität sind Fehler passieren. Vor allem dann, wenn man anfängt. Heute sehe ich sie als Lernmomente. Damals fühlten sie sich an wie ein Schlag in die Magengrube. Situationen, in denen man innerlich hofft, dass niemand etwas merkt. Oder dass man die Zeit kurz zurückdrehen kann. Spoiler: kann man nicht. Ich erinnere mich an einige dieser Momente sehr genau. Nicht, weil sie schön waren, sondern weil
18. Jan.3 Min. Lesezeit


So entstehen professionelle Mitarbeiterporträts bei mir
Ein strukturierter Prozess zwischen Vorbereitung, Vertrauen und klarer Bildsprache Mitarbeiterporträts entstehen nicht erst vor der Kamera. Sie beginnen lange vorher. Bevor ich überhaupt Technik einpacke oder ein Licht aufstelle, steht immer der Austausch mit dem Kunden. Wofür sollen die Fotos verwendet werden. Website, LinkedIn, Presse, interne Kommunikation oder alles zusammen. Hochformat, Querformat oder quadratisch. Soll es eher neutral und klassisch sein oder moderner un
18. Jan.3 Min. Lesezeit


Jahresrückblick 2025
Ein persönlicher Rückblick zwischen Selbstständigkeit, Familie und Verantwortung 2025 war kein Sprint, sondern ein Balanceakt. Gefühlt ist dieses Jahr schon vorbei, lange bevor es tatsächlich endet. Wenn ab dem zwanzigsten Dezember langsam Funkstille einkehrt, Termine wegfallen und das Telefon seltener klingelt, entsteht endlich der Raum, um zurückzuschauen. Nicht aus Pflicht, sondern weil der Kopf es braucht. Für mich war 2025 kein lineares Jahr. Es war kein stetiger Aufstie
16. Jan.3 Min. Lesezeit


Wie mir KI beim Ton regelmäßig den Rücken freihält
Warum gute Tonaufnahme vor Ort zählt – und KI trotzdem unverzichtbar ist Manchmal läuft es einfach nicht nach Plan. Du stehst draußen, führst ein spontanes Interview, hast dein Boom-Mikrofon mit Deadcat dabei und bist eigentlich gut vorbereitet. Und trotzdem pfeift der Wind durchs Mikro. Irgendwo im Hintergrund fährt ein Hubwagen vorbei, jemand bohrt, Türen schlagen, Stimmen hallen. Alles Dinge, die in dem Moment dazugehören und sich nicht einfach abschalten lassen. Ein zweit
16. Jan.3 Min. Lesezeit


Wenn Planung endet, beginnt Erfahrung
Über Flexibilität, Improvisation und Verantwortung unter Zeitdruck Flexibilität ist keine Technik. Sie ist eine Haltung. Viele Drehtage beginnen mit einem klaren Plan. Timings stehen fest, Abläufe sind abgestimmt, alle wissen, wann was passieren soll. Auch dieser Tag beim Kunden war genau so durchgetaktet. Ein ganzer Tag Videodreh, enge Zeitfenster, viele Programmpunkte. Alles war vorbereitet, alles hatte seinen Platz. Und dann kam diese Frage, eher beiläufig gestellt. Ob wir
16. Jan.3 Min. Lesezeit


Es werde Licht...
Gedanken über Licht, Stimmung und Entwicklung in der Videoproduktion Licht lernen heißt, Kontrolle abzugeben und sie neu aufzubauen. Lange Zeit habe ich bei Porträts und Videos sehr stark auf natürliches Licht gesetzt. Fensterlicht, ein Reflektor und die vorhandene Umgebung haben für mich oft ausgereicht, um stimmige Bilder zu erzeugen. Dieses Vertrauen in das, was da ist, hatte etwas Beruhigendes. Man arbeitet mit dem Raum, mit der Tageszeit, mit dem Moment. Das Licht kommt,
16. Jan.3 Min. Lesezeit


Die Leere im Hotelzimmer
Gedanken eines selnbstständigen Videoproduzenten über Dienstreisen, Familie und das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Zuhause. Ankommen im Hotel ist immer so ein seltsamer Moment. Vorher ist alles voller Fokus. Der Auftrag steht fest, der Ablauf ist klar. Equipment wird vorbereitet, Akkus geladen, Speicherkarten formatiert. Checklisten im Kopf, Taschen im Kofferraum, dann ins Auto. Strecke machen. Kilometer sammeln. Ankommen. Man freut sich auf den Termin, auf die Arbeit, auf
16. Jan.3 Min. Lesezeit
bottom of page



